Verein

Der Museumsbahn-Verein stellt sich vor

Im April 1974 gründeten einige eisenbahnbegeisterte Idealisten den Verein “Dampfbahn Fränkische Schweiz e. V.” (DFS) – zu einer Zeit, als die Dampflokomotiven der damaligen “Deutschen Bundesbahn” (DB) bereits im wahrsten Sinne des Wortes in den letzten Zügen lagen. Bereits damals waren die Pläne der DB bekannt, die landschaftlich überaus reizvolle Strecke von Ebermannstadt nach Behringersmühle stillzulegen, was schließlich zum Sommerfahrplan 1976 geschah.

Ziel der ausschließlich ehrenamtlich tätigen Aktiven war es, die 16 km lange Eisenbahnstrecke zu erhalten und einen historischen Zugbetrieb einzurichten. Kaum jemand hätte es damals für möglich gehalten, dass der gemeinnützige Verein nicht nur die Nebenbahn erhält, sondern heute auch vier neubekesselte Dampflokomotiven, drei Diesellokomotiven, zwei Triebwagengarnituren und gut 12 historische Reisezugwagen zu seinem betriebsfähigen Fuhrpark zählen kann. Dies konnte jedoch nicht binnen kürzester Zeit erreicht werden. Vielmehr galt es, zahlreiche Schwierigkeiten und Herausforderungen zu meistern. 1978 gelangten die Kaufverhandlungen über die 16 km Lange Bahnstrecke zum Abschluss; die Strecke ist seitdem Eigentum des Vereins. Besondere Anstrengungen waren erforderlich, um die Betriebsgenehmigung zu erlangen. Auch diese Hürde konnte 1980 übersprungen werden. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr erteilte der DFS die Konzession zum Betrieb der Bahn. Und so war es 1980 möglich, den ersten öffentlichen Museumszug mit dem 1979 von der Regentalbahn erworbenen Dieseltriebwagen VT 135 069 zu fahren.

Die Nürnberger Arbeitsgruppe des Vereins widmete sich in erster Linie der Aufarbeitung der Dampflok “Nürnberg”, die teilweise einem Neubau gleichkam und rund 13.000 Arbeitsstunden erforderte. Im Sommer 1983 leitete diese Maschine die lang ersehnte Renaissance des Dampfbetriebs im Wiesenttal ein. In den Jahren 1991 bis 1994 nutzte die DFS die Chance, ihre bis dahin drei Dampflokomotiven im Dampflokwerk Meiningen hauptuntersuchen zu lassen. Dabei erhielten die Maschinen auch neugebaute Kessel.


 

Nachdem in Ebermannstadt bereits in den sechziger Jahren der Lokschuppen abgerissen worden war, galt es hier eine neue Bleibe für die Fahrzeuge der Museumsbahn zu errichten. Grossteils in Eigenleistung endstanden so die zweigleisige, 60 m lange Fahrzeughalle und die Gleisanlagen des Betriebshofs. Direkt nebenan konnte im Herbst 2011 die knapp 120 m lange, zweigleisige Fahrzeug-Unterstellhalle in Betrieb genommen werden. Eine wichtige Investition, damit die mit großen Aufwand restaurierten Fahrzeuge wettergeschützt abgestellt werden können.

Reisen Sie mit uns in dieser von Schönheiten der Natur gesegneten Landschaft im Stile vergangener Tage. Gönnen Sie sich und Ihren Kindern das Erlebnis einer beschaulichen Fahrt mit unseren historischen Zügen. Lassen Sie sich auf den offenen Plattformen die Dampflokatmosphäre um die Nase wehen.